Plotten vs. drauflosschreiben
Kurz gesagt: Plotten heißt, eine Geschichte vor dem Schreiben durchzuplanen; „drauflosschreiben“ (Pantsing) heißt, die Geschichte beim Schreiben zu entdecken. Beide Arbeitsweisen führen zum Ziel.
Woher die Begriffe kommen
„Pantser“ geht auf die englische Redewendung „to fly by the seat of your pants“ zurück – ein Flugzeug ohne Instrumente nach Gefühl steuern. Bekannt wurde das Begriffspaar Plotter und Pantser vor allem in Schreib-Communities; als berühmter Drauflosschreiber gilt Stephen King, der in „Das Leben und das Schreiben“ beschreibt, wie er Geschichten beim Schreiben entdeckt.
Welcher Typ bist du?
Der Plotter: Plant Struktur, Figuren und Wendepunkte im Voraus – gibt Sicherheit, kann aber die Spontaneität bremsen.
Der Pantser: Beginnt mit einer Idee und lässt die Geschichte wachsen – lebendig, aber anfälliger für Sackgassen.
Der Mittelweg: Viele arbeiten dazwischen: ein grober Plan als Geländer, aber Raum für Überraschungen.
Plotten und drauflosschreiben auf Fireside
Beide Wege passen zu Fireside: Du kannst Entwürfe speichern und in Ruhe weiterschreiben – oder eine längere Geschichte als Fortsetzungsgeschichte veröffentlichen und Teil für Teil entdecken, wohin sie führt.
Verwandte Begriffe: Plot · Exposé · Roter Faden
Häufige Fragen
Was ist besser: plotten oder drauflosschreiben?
Keins von beidem – es hängt vom Typ ab. Probiere aus, womit du leichter vorankommst und fertig wirst.
Was bedeutet Pantser?
Jemand, der ohne festen Plan schreibt und die Geschichte beim Schreiben entdeckt (von „by the seat of your pants“).
Kann ich plotten und drauflosschreiben kombinieren?
Ja, die meisten machen das. Viele planen Anfang, Ende und zwei, drei Wendepunkte und lassen sich dazwischen beim Schreiben überraschen.