Logline
Kurz gesagt: Eine Logline fasst eine ganze Geschichte in einem einzigen Satz zusammen: wer die Hauptfigur ist, was sie will und welches Hindernis im Weg steht. Sie hilft, den Kern zu schärfen.
Woher der Begriff kommt
Die Logline stammt aus dem Filmgeschäft: Studios führten Listen („logs“) eingereichter Drehbücher und notierten zu jedem Titel einen einzigen Satz Inhalt. Heute nutzen auch Romanautorinnen und -autoren die Logline, um ihre Idee auf den Punkt zu bringen.
So baust du eine Logline
Figur + Wunsch + Hindernis: „Eine [Figur] will [Ziel], aber [Hindernis].“ Dieser Dreiklang bringt jede Geschichte auf den Punkt.
Als Kompass nutzen: Wenn du deine Logline nicht formulieren kannst, ist oft der Kern der Geschichte noch unklar.
Vorher und nachher schreiben: Schreib eine Logline, bevor du anfängst, und prüfe sie nach der ersten Fassung erneut. Passt sie nicht mehr, hat sich entweder die Geschichte verbessert – oder der Fokus ist verloren gegangen.
Die Logline auf Fireside
Nach dem Veröffentlichen erstellt Fireside automatisch eine kurze Zusammenfassung deiner Geschichte. Vergleich sie mit deiner Logline: Stimmen beide überein, kommt deine Kernidee an. Los geht's beim Kurzgeschichten schreiben.
Verwandte Begriffe: Exposé · Klappentext · Konflikt · Roter Faden
Häufige Fragen
Was ist eine Logline?
Die Zusammenfassung einer Geschichte in einem Satz – Hauptfigur, Ziel und zentrales Hindernis.
Wozu brauche ich eine Logline?
Um den Kern der Geschichte zu schärfen und sie anderen (oder dir selbst) in einem Satz erklären zu können.
Was ist der Unterschied zwischen Logline und Klappentext?
Die Logline ist ein einziger, nüchterner Satz zum Kern der Geschichte – vor allem ein Werkzeug für dich. Der Klappentext ist länger, wirbt um Leser und setzt auf Stimmung und Neugier.