Klappentext
Kurz gesagt: Der Klappentext ist der kurze Werbetext auf der Buchrückseite. Seine Aufgabe: neugierig machen und zum Lesen verführen – ohne die entscheidenden Wendungen oder das Ende zu verraten.
Woher der Begriff kommt
Der Name kommt von der Umschlagklappe: dem nach innen gefalteten Teil des Schutzumschlags gebundener Bücher, auf dem der Werbetext ursprünglich stand. Heute steht er meist auf der Rückseite – der Name ist geblieben.
So schreibst du einen guten Klappentext
Eine Frage, keine Antwort: Stelle die Ausgangslage und den Konflikt vor – und höre auf, bevor du auflöst.
Kurz und konkret: Wenige Sätze, klare Bilder. Der Klappentext ist ein Köder, keine Zusammenfassung.
Ton trifft Buch: Der Klappentext verspricht ein Leseerlebnis – sein Ton sollte zum Buch passen.
Klappentext auf Fireside
Auf Fireside übernimmt eine kurze Zusammenfassung unter dem Titel die Rolle des Klappentexts – sie erstellt Fireside nach dem Veröffentlichen automatisch. Umso wichtiger sind Titel und erster Satz: Sie entscheiden mit, ob jemand anfängt zu lesen. Mehr dazu beim Kurzgeschichten schreiben.
Verwandte Begriffe: Logline · Exposé · Cliffhanger
Häufige Fragen
Was ist ein Klappentext?
Der kurze Werbetext auf der Buchrückseite, der neugierig machen soll, ohne zu viel zu verraten.
Darf der Klappentext das Ende verraten?
Nein – er soll Lust aufs Lesen machen. Das Ende bleibt dem Buch vorbehalten.
Wie lang sollte ein Klappentext sein?
Bei Büchern meist zwischen 100 und 200 Wörtern. Für eine Kurzgeschichte reichen zwei, drei Sätze, die Figur, Ausgangslage und eine offene Frage zeigen.