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Kurzgeschichten schreiben und veröffentlichen

Du willst Kurzgeschichten schreiben und veröffentlichen? Auf Fireside geht das kostenlos und ohne Umwege. Schreib deine eigene Geschichte – gelebt oder erfunden – und teile sie mit Menschen, die wirklich lesen.

Jede Geschichte wird automatisch auf Deutsch und Englisch verfügbar, bekommt eine ruhige Bühne und echtes Feedback deiner Leser. Kein Limit, keine Gebühren – nur deine Worte.

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Zuletzt veröffentlichte Geschichten

Die offizielle Zertifizierung von Dona Perpetuas Coxinha
von waldemar_bittencourt
Rodrigo, ein junger und unerfahrener Gemeindebeamter, wird beauftragt, der 78-jährigen Dona Perpetua mitzuteilen, dass ihre legendäre Coxinha die bürokratischen Kriterien für eine offizielle Zertifizierung nicht erfüllt. Trotz seiner Formulare, Karten und Vorschriften trifft er auf eine Frau, deren kulinarische Autorität und unerschütterliche Würde jede Regulierung überragen. Die Geschichte entfaltet sich als köstliche Komödie über Bürokratie gegen gelebte Tradition.
Das Gewicht des Indigos
von SHailu
Im Aksum des 4. Jahrhunderts empfängt die erfahrene Färberin Miriam einen Kaufmann mit einem Auftrag der Königin: zwanzig Rollen unverblassbaren Indigostoffs. Sie verhandelt selbstbewusst und verweist auf die zeitintensive Handwerkskunst, die hinter dem besonderen Blau steckt. Die Geschichte verbindet Handwerk, weibliche Kontinuität und historisches Alltagsleben zu einem stimmungsvollen Momentbild.
Das Gewicht des Salzes
von Alejandro
Fermín Calaf, ein 78-jähriger Mann in der katalanischen Landschaft, hört eines Morgens auf zu sprechen – ohne medizinischen Befund, ohne erklärbaren Grund. Seine Tochter Roser reist aus Tarragona an und versucht, das Schweigen zu entschlüsseln, das sich als bewusste Form des Schutzes entpuppt. Ein altes Foto bringt Fragen über ein vergangenes Leben ihres Vaters auf, die sie womöglich nie beantworten wird.
Die Schlange an Schalter Siebzehn
von Khoa
Die Geschichte beschreibt eine Warteschlange vor einem Visumantragszentrum eines reichen nördlichen Landes und schildert die unsichtbaren Demütigungen, denen Menschen ausgesetzt sind, die ihre Zukunft einem bürokratischen System unterwerfen müssen. Anhand einzelner Menschen in der Schlange – besonders eines älteren Mannes, der seinen Lebenslauf in eine bürokratisch akzeptable Sprache zu übersetzen versucht – wird die strukturelle Gleichgültigkeit globaler Migrationssysteme gegenüber individuellen Lebensrealitäten sichtbar gemacht. Der Text endet unvollendet, aber seine Aussage ist eindeutig: Das System erkennt nur die Form eines stabilen Lebens, nicht das Leben selbst.
Die Farbe reifer Guaven
von wanjirukamande
Wambui Njoroge, eine erfahrene Marktverkäuferin in Kagio, führt ihren Gemüsestand mit stiller Würde und tiefer Verwurzelung in ihrer Heimat. Als ein ruhiger, weltgewandter Mann namens Kamau an ihrem Stand hält und eine reife Guave isst, beginnt zwischen den beiden eine zarte, unausgesprochene Verbindung zu entstehen. Die Geschichte fängt mit feiner Beobachtungsgabe den Rhythmus des Marktlebens und die mögliche Entstehung einer späten Zuneigung ein.
Der Kartograf der kollabierten Sterne
von Shirazi62
Maryam erhält einen Brief, der an ihren seit elf Jahren verstorbenen Vater adressiert ist, von einem Observatorium in der Nähe von Qom. Der Brief enthält das Bild eines Sternüberrests, den ihr Vater Bâzgasht – Rückkehr – nannte, ein Stern, der entgegen aller Berechnungen nicht kollabierte, sondern einfach blieb. In der stillen Begegnung mit diesem kosmischen Erbe entdeckt Maryam eine letzte, unausgesprochene Botschaft ihres Vaters.
Das Kataster der verschwundenen Straßen
von RadekSimanek
Der Text untersucht, wie Straßenumbenennungen in mitteleuropäischen Städten – am Beispiel Brünn – eine stille Form historischer Gewalt darstellen, die das physische Stadtgefüge intakt lässt, aber administrative und kollektive Erinnerungen auslöscht. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Kataster als jahrhundertealtem Palimpsest, das politische Regimewechsel überlebt und dabei rechtlich brisante Spuren von Enteignungen und Restitutionen bewahrt. Der Essay verbindet urbanistische Präzision mit einer melancholischen Reflexion über Bürokratie, Gedächtnis und territoriale Identität.
Der Poststempel und die Pflaumenblüte
von LeThi_H
Minh, ein junger Postangestellter, bemerkt Lan an einer Fähre und begegnet ihr später regelmäßig an seinem Schalter, wo sie Woche für Woche Briefe nach Marseille schickt. Als sie ihm gesteht, dass sie seit acht Monaten vergeblich an ihre abwesende Mutter schreibt, erfindet er einen Vorwand, um sie wiederzusehen. Eine zarte, unausgesprochene Verbindung entsteht zwischen zwei Menschen, die beide mit Abwesenheit leben.
Was das Eis tut, bevor es bricht
von ErikL
Ein lyrisches Prosagedicht begleitet den Jahresgang eines Teiches von der ersten Eisbildung im November bis zum Aufbrechen im April. Die erzählende Person beobachtet als Naturwissenschaftlerin und Dichterin zugleich, wie das Eis entsteht, spricht und vergeht – und findet darin ein stilles Gleichnis für innere Zustände. Das unvollendete letzte Bild verstärkt die Offenheit und Verletzlichkeit des Textes.
Die Signatur des Erkaltens
von Shafi
Inspektorin Nasreen Chowdhury untersucht einen vermeintlichen Ertrinkungsfall in Dhaka und entdeckt, dass der bereits als Ertrunken abgestempelte Tote weder Schaum noch Wasser in den Lungen hatte. Mit hartnäckiger Akribie und gegen bürokratischen Widerstand deckt sie auf, dass Farrukh Miah – ein wasserscheuer Textilhändler – erwürgt und erst danach im Fluss versenkt wurde. Die Geschichte endet an der Schwelle einer größeren Verschwörung, die auf Korruption und organisiertes Verbrechen hindeutet.
Das gute Tischtuch
von MarcoF
An jedem großen Familienfest streiten die Espositos um die Herkunft ihres weißen Tischtuchs – Nonna Carmela besteht darauf, es sei ein Erbstück aus Avellino, während Schwiegertochter Rossana schwört, es selbst auf einem Markt gekauft zu haben. Als Federica zu Ostern ihren neuen Freund Andrea mitbringt und er das Tischtuch unschuldig bewundert, zieht er unfreiwillig in einen jahrzehntealten Familienkonflikt hinein. Der Vater Enzo navigiert wie immer diplomatisch zwischen den beiden Frauen, und Andrea beginnt zu begreifen, dass er nicht Zeuge eines Streits, sondern eines eingespielten Familienrituals ist.
Was das Wasser erinnert
von Suraya_MhdNoor
Puan Rohani sitzt am Morgen nach der Abreise ihres jüngsten Sohnes am Rand eines alten, ungenutzten Brunnens und spricht seinen Namen ins Dunkel. Die Geschichte erkundet ihre stille Trauer, ihren nüchternen Glauben und die Suche nach einem Ort, der Schmerz aufnehmen kann, ohne eine Antwort zu verlangen.

Erst lesen, dann schreiben

Der beste Weg zur eigenen Geschichte führt oft übers Lesen. Stöbere durch die Kurzgeschichten auf Fireside und finde den Ton, der zu dir passt – und dann schreib deine eigene.

Noch unsicher, wie du anfängst? Unsere Anleitung zum Schreiben lernen, Tipps gegen die Schreibblockade und die Erklärung, was ein Lektorat bringt, helfen dir weiter.

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Häufige Fragen zum Kurzgeschichten-Schreiben

Wie kann ich meine eigene Kurzgeschichte veröffentlichen?

Auf Fireside legst du ein kostenloses Konto an, schreibst deine Geschichte direkt im Editor und veröffentlichst sie mit einem Klick. Sie erscheint sofort im Entdecken-Feed und ist für alle lesbar.

Kostet das Veröffentlichen auf Fireside etwas?

Nein. Schreiben und Veröffentlichen sind auf Fireside kostenlos und unbegrenzt. Es gibt kein Limit, wie viele Kurzgeschichten du teilen darfst.

Muss meine Geschichte wahr sein oder darf ich frei erfinden?

Beides ist willkommen. Fireside ist offen für Erlebtes wie für Erfundenes – von der leisen Alltagsbeobachtung bis zur reinen Genre-Fiktion. Es zählt die Geschichte, nicht ihr Wahrheitsgehalt.

Wird meine Geschichte automatisch übersetzt?

Ja. Beim Veröffentlichen erstellt Fireside automatisch eine deutsche und eine englische Fassung, damit dich Leser in beiden Sprachen finden.

Wie lang sollte eine Kurzgeschichte sein?

Eine Kurzgeschichte konzentriert sich auf einen Moment, eine Figur oder ein Gefühl und ist meist in wenigen Minuten gelesen. Wichtiger als die Länge ist, dass sie in einem Zug wirkt.