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Glossar

Prolog & Epilog

Kurz gesagt: Ein Prolog ist ein vorangestellter Auftakt vor dem ersten Kapitel, ein Epilog ein nachgestellter Ausklang nach dem Ende. Beide stehen außerhalb der Haupthandlung und rahmen sie.

Woher der Begriff kommt

Beide Begriffe stammen aus dem griechischen Drama: prólogos („Vorwort“) eröffnete das Stück, epílogos („Nachwort“) beschloss es. Aus dem Theater wanderten sie in die Erzählliteratur.

Wie du Prolog und Epilog einsetzt

Nur, wenn er wirklich trägt: Ein Prolog lohnt sich, wenn er etwas zeigt, das im ersten Kapitel nicht stehen kann – nicht als bloßer Vorspann.

Kein Info-Dump: Verpacke keine ganze Welterklärung in den Prolog. Er soll neugierig machen, nicht belehren.

Der Epilog für den Ausblick: Ein Epilog zeigt, was aus den Figuren wurde, oder öffnet eine letzte Tür – nachdem der Hauptkonflikt gelöst ist.

Spannung nicht vorwegnehmen: Verrate im Prolog nichts, was die Spannung der Haupthandlung mindert.

Prolog & Epilog auf Fireside

In kurzen Formen sind Prolog und Epilog selten nötig – die Exposition im ersten Absatz reicht meist. In längeren, fortlaufenden Geschichten können sie aber einen schönen Rahmen setzen.

Verwandte Begriffe: Exposition · Spannungsbogen · Roter Faden

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Häufige Fragen

Was ist ein Prolog?

Ein vorangestellter Textteil vor dem ersten Kapitel, der außerhalb der eigentlichen Handlung steht und sie einleitet.

Was ist der Unterschied zwischen Prolog und Epilog?

Der Prolog steht am Anfang und eröffnet, der Epilog am Ende und schließt ab oder gibt einen Ausblick.

Braucht jede Geschichte einen Prolog?

Nein – ein Prolog lohnt sich nur, wenn er etwas leistet, das das erste Kapitel nicht kann.