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Glossar

Erzählperspektive

Kurz gesagt: Die Erzählperspektive bestimmt, aus wessen Blick eine Geschichte erzählt wird und wie viel der Erzähler weiß. Sie prägt Nähe, Spannung und Wirkung entscheidend.

Die wichtigsten Perspektiven

Ich-Erzähler: Eine Figur erzählt aus ihrer Sicht („ich“) – nah und subjektiv, aber begrenzt auf ihr Wissen.

Personaler Erzähler: Erzählt in der dritten Person, aber dicht an einer Figur – wir sehen die Welt durch deren Augen.

Auktorialer Erzähler: Ein allwissender Erzähler, der alles überblickt und kommentieren kann.

Neutraler Erzähler: Berichtet distanziert von außen, ohne in Gedanken hineinzublicken – wie eine Kamera.

Verwandte Begriffe: Ich-Erzähler · Auktorialer Erzähler · Erlebte Rede · Innerer Monolog

Häufige Fragen

Welche Erzählperspektiven gibt es?

Vor allem Ich-Erzähler, personaler, auktorialer und neutraler Erzähler.

Welche Perspektive soll ich wählen?

Ich-Erzähler und personaler Erzähler schaffen Nähe; der auktoriale Erzähler gibt Überblick. Wähle, was zu Wirkung und Geschichte passt – und bleib dann konsequent.