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Glossar

Erlebte Rede

Kurz gesagt: Die erlebte Rede gibt die Gedanken oder Gefühle einer Figur in der dritten Person und im Erzähltempus wieder – ohne „sie dachte“. So verschmelzen Erzählerstimme und Figurenblick.

So wirkt erlebte Rede

Nähe ohne Ich-Form: Sie holt die Leser in den Kopf der Figur, ohne die dritte Person zu verlassen – ein Mittelweg zwischen Distanz und Innensicht.

Ohne Anführungszeichen: Erlebte Rede steht nicht in Anführungszeichen und ohne „dachte er“ – der Gedanke fließt in den Erzähltext.

Verwandte Begriffe: Innerer Monolog · Erzählperspektive · Ich-Erzähler

Häufige Fragen

Was ist erlebte Rede?

Die Wiedergabe von Gedanken einer Figur in der dritten Person und im Erzähltempus, verschmolzen mit der Erzählerstimme.

Was ist der Unterschied zum inneren Monolog?

Der innere Monolog steht meist in der ersten Person und im Präsens; die erlebte Rede bleibt in dritter Person und Erzähltempus.