Dialog
Kurz gesagt: Der Dialog ist das gesprochene Wort der Figuren. Guter Dialog charakterisiert, treibt die Handlung voran und lebt vor allem von dem, was nicht ausgesprochen wird.
Woher der Begriff kommt
Das griechische „dialogos“ bedeutet „Unterredung“. Berühmt wurde die Form durch die Dialoge Platons, in denen Sokrates seine Gesprächspartner durch Fragen zu Erkenntnissen führt – Dialog als Mittel, Gedanken in Bewegung zu bringen.
So schreibst du lebendige Dialoge
Nicht wie im echten Leben: Echte Gespräche sind voller Füllwörter. Literarischer Dialog ist verdichtet – er lässt das Belanglose weg.
Jede Figur klingt anders: Wortwahl, Rhythmus und Ton sollten verraten, wer spricht – auch ohne „sagte sie“.
Subtext einbauen: Die stärksten Dialoge handeln nicht von dem, worüber gesprochen wird. Figuren reden oft aneinander vorbei.
Dialoge auf Fireside
Fireside übersetzt jede Geschichte automatisch in die zweite Sprache. Klare, natürliche Dialoge kommen dabei gut an; sehr starker Dialekt oder Wortspiele gehen in der Übersetzung leichter verloren. Eine zweite Meinung zu deinen Dialogen gibt dir das KI-Lektorat.
Verwandte Begriffe: Subtext · Charakterisierung · Show, don’t tell · Pacing
Häufige Fragen
Wie schreibe ich guten Dialog?
Verdichtet und figurenspezifisch: weg mit Füllwörtern, jede Figur mit eigener Stimme, und Subtext unter dem Gesagten.
Wie kennzeichne ich, wer spricht?
Über sparsame Redebegleitsätze („sagte sie“) und vor allem über eine unverwechselbare Sprache jeder Figur.
Welche Anführungszeichen nutze ich im Deutschen?
Üblich sind die deutschen Anführungszeichen „…“ oder die französischen »…«. Wichtig ist, dass du eine Form durchgehend verwendest.