Show, don’t tell
Kurz gesagt: „Show, don’t tell“ ist der Rat, Gefühle und Zustände zu zeigen statt zu benennen: nicht „sie war traurig“, sondern die Träne, die sie wegwischt, während sie weiterspricht.
So setzt du es um
Aus Behauptung wird Szene: Statt eine Eigenschaft zu benennen, zeige eine Handlung oder ein Detail, aus dem die Leser sie selbst schließen.
Die fünf Sinne: Konkrete Sinneseindrücke – sehen, hören, riechen – machen eine Szene erlebbar.
Nicht dogmatisch: Auch „telling“ hat seinen Platz: um zu raffen und Tempo zu machen. Zeige das Wichtige, erzähle das Nebensächliche.
Verwandte Begriffe: Charakterisierung · Subtext · Dialog · Pacing
Häufige Fragen
Was bedeutet Show, don’t tell?
Zeigen statt behaupten: Gefühle und Eigenschaften über Handlung, Details und Sinneseindrücke erlebbar machen, statt sie zu benennen.
Sollte man immer zeigen statt erzählen?
Nein. Zeige die wichtigen Momente ausführlich und raffe Nebensächliches – sonst leidet das Tempo.