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Glossar

Ironie

Kurz gesagt: Ironie ist die Spannung zwischen dem, was gesagt oder gezeigt wird, und dem, was tatsächlich gemeint oder wahr ist. Wer „na großartig“ sagt, während alles schiefgeht, meint das Gegenteil – und der Leser versteht beides zugleich.

Woher der Begriff kommt

Das Wort stammt vom griechischen eirōneía, „Verstellung“. In der antiken Komödie war der eírōn die Figur, die sich dümmer stellt, als sie ist. Daraus wurde ein Grundverfahren der Literatur: der Abstand zwischen Schein und Sein.

Wie du Ironie einsetzt

Die drei Arten kennen: Verbale Ironie (man sagt das Gegenteil), Situationsironie (es kommt anders als erwartet) und dramatische Ironie (der Leser weiß mehr als die Figur).

Nicht zwinkern: Ironie wirkt, wenn du sie ernst spielst. Ein Text, der ständig auf seine eigene Ironie zeigt, verliert sie.

Dramatische Ironie für Spannung: Lass den Leser etwas wissen, das die Figur nicht weiß – die Kluft erzeugt Sog und Mitgefühl.

Ironie auf Fireside

Ein feiner ironischer Ton kann eine Geschichte tragen, ohne je zynisch zu werden. Wenn du magst, kannst du an der Resonanz deiner Leser ablesen, ob deine Ironie ankommt oder ob sie missverstanden wird.

Verwandte Begriffe: Subtext · Foreshadowing · Unzuverlässiger Erzähler

Eine Geschichte erzählen

Häufige Fragen

Was ist Ironie einfach erklärt?

Der Abstand zwischen dem, was gesagt oder gezeigt wird, und dem, was wirklich gemeint oder wahr ist.

Welche Arten von Ironie gibt es?

Vor allem drei: verbale Ironie, Situationsironie und dramatische Ironie (der Leser weiß mehr als die Figur).

Was ist der Unterschied zwischen Ironie und Sarkasmus?

Sarkasmus ist eine spitze, oft verletzende Form verbaler Ironie; Ironie ist der weitere Oberbegriff und muss nicht verletzen.