Thema
Identität & Selbstfindung
Wer bin ich – und wer will ich sein? Manche Geschichten kreisen um die Suche nach dem eigenen Ich. Auf Fireside findest du Geschichten über Identität und Selbstfindung von echten Autoren, die ehrlich hinschauen. Lies kostenlos die neuesten Geschichten über Identität und Selbstfindung.
Liebesromane ohne Scham
von lena_brenner
Lena verteidigt den Liebesroman als direkteste Form von Literatur. Keine Entschuldigung. Keine Ironie.
Was ich mit vierzehn schrieb
von chidi_okafor
Chidi erinnert sich an die erste Geschichte mit 14 — ein Satellit der ins Leere sendet. Über Anfänge, Originalität, und warum man weiterschreibt.
Heimweh (das Wort das es nicht gibt)
von amara_osei
Amara vergleicht das deutsche Wort Heimweh mit dem Twi-Wort ɔhaw — Schmerz gegen Last. Ein Essay-Gedicht über das Leben in einer fremden Sprache.
Drei Pommes
von Paul
Belgische Pommes werden zweimal frittiert. Das ist kein Detail. Paul hat das vielen erklärt. Was er dabei gelernt hat: die Pommes sind nicht der Punkt. Belgier sind bei wenigen Dingen leise sehr sicher. Die dritte Anekdote ist zu belgisch um sie zu erklären. Man müsste hier sein.
Yorkshire
von NigelA
Yorkshire wird von Außenstehenden als Witz behandelt — meist von Leuten die nie dort waren. Was es wirklich ist: groß, vielfältig, voller Städte mit Meinungen übereinander. Nigel: Skipton, Harrogate, Bradford. Drei Orte, drei verschiedene Identitäten. Einig über eines: der Rest Englands ist schon in Ordnung, wenn man auf so etwas steht.
Brünn gegen Prag
von Jakub
Brünn: zweitgrößte Stadt, 200 km von Prag. In Prag macht man Witze über Brünn. In Brünn macht man sie über sich selbst bevor Prag es kann. Jakub zog nach zwei Jahren zurück. Warum? Weil Brünn lustiger ist. Sie dachten er macht Witze. Er nicht.
Das Regal
von Diane
Scheidung 2011 — die Bücherteilung war schwierig. 43 Bücher bleiben die Diane ganz gehören: weil er sie nie gelesen hat. Sie repräsentieren die Person innerhalb der Ehe die die Ehe nicht erreichte. Ein gutes Zeichen — wofür genau weiß sie nicht.
Februar
von Diane
Québec im Februar: Touristen weg, Stadt zieht sich in sich zurück. Vereiste Straßen, Wind vom Sankt-Lorenz. Das Château Frontenac sieht aus als wäre es für dieses Wetter gebaut. Die Kälte kommt mit Absicht. Diane vermisst sie jeden Sommer seit sie zwanzig ist — was etwas über sie andeutet das sie noch nicht untersucht hat.
Sechs Monate
von Catherine
Sechs Monate nach dem Umzug von Melbourne nach Westvictoria: leiser anhäufender Fehler, noch nicht angekommen. Dann: Herbstlicht, trockenes Gras, Eukalyptus und etwas das sie nicht benennen kann. Das fängt an meins zu sein. Fünf Jahre später: sie kann es immer noch nicht benennen. Es riecht wie hier.
Auckland gegen Wellington
von Bob
Wellington: besserer Kaffee — zugegeben. Kunst: vergleichbar nach Bobs Maßstäben (was Wellington-Leute ablehnen würden). Auckland: drei Millionen, Hafen, Direktflüge, kein Juli-Jacket. Wellington: schöne Uferpromenade. Bob war 42-mal dort, hat 31 Besuche genossen — gutes Verhältnis. Findet es einfacher aus Auckland zu genießen.
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