Wie es weiter ging
von unbekannt_und_doch_echt · 31. Oktober 2026 · Biografie & Memoir
Die Autorin schildert ihren langen Weg nach einer Vergewaltigung durch Cousins: den Verrat ihres Partners, die stützende Begegnung mit einer Kirchenmitarbeiterin, den mutigen Gang zur Polizei und das Gerichtsverfahren, das mit einer Verurteilung endete. Trotz der Schuldzuweisungen der Mutter und dem Bruch mit der Familie hat sie sich ein eigenes Leben aufgebaut. Sie schließt mit Stolz auf sich selbst und ermutigenden Worten an andere Betroffene.
Nach langen Überlegungen wochenlangen Zweifel was mache ich was soll ich tun Mein Partner trennte sich von mir mit den Worten was soll ich mit einer gebrochen Frau, er gab mir noch Vorwürfe anstatt mir eine stütze zu sein. Nach weiteren Monaten der selbstzweifel ging ich dann zu einer Frau die bei einer Kirche arbeitete, ich kannte sie nur vom grüßen, aber ich wusste keine Ausweg ich musste mit jemanden reden der mich oder meiner familie bekannt war , sie war mir eine sher große stütze in der zeit. Sie war einfach da und hörte mir zu ohne mir Vorwürfe zu machen sie drängte mich auch nicht eine Anzeige zu machen , sie war einfach da . Nach weiteren Monaten entschloss ich mich dazu mit der Polizei zureden , mir wurde bewusst was daran hängt und wie es mich wieder kaputt machen wird wenn ich wieder alles erzählen muss . Aber ich musste es tun den der Cousin wurde vater eines Mädchen ich wollte sie einfach beschützen. Es war wirklich eine scheiss Zeit kann ich euch sagen . Ich habe mir auch einen Therapeuten gesucht , sie hat mir echt helfen können . Nach Monaten, nach vielen Aussagen bei der Polizei gab es meine vergewaltiger zu was sie mir angetan haben , dabei kam auch raus das sie bei Freundinnen von mir auch gemacht hatten , beide wurden für 9 Jahre verurteilt, ich war ein Stück weit erleichtert, aber meine Mutter sagte mir ich hätte die Familie zerstört, alles kaputt gemacht .Sie gab nach wie vor mir die Schuld obwohl jeder die Beweise gesehen hatten . Seit dieser Zeit habe ich mit der "Familie" nichts mehr zu tun und ich muss sagen mir geht es gut. In zwischen Zeit ist meine Mutter auch verstorben, ja ich war traurig sie war meine Mutter, aber irgendwie ist da kein vermissen , und nun habe ich wieder dieses gefühl das ich kaputt bin weil ich meine mutter nicht wirklich vermisse . Mir wurde schon so oft gesagt das ich verstanden werde aber meine Geschwister, sie verstehen es nicht, als es zum Erbe ging und ich sagte das ich von dem Haus, Grundstück und auch Geld nichts wollte war ich auch in ihren Augen das böse schlecht Kind. Aber ey mir geht es gut .Ich habe alles überstanden und bin so stolz auf mich es gab so viele Tiefen in meinem Leben, mir wurde soviel angetan aber ich habe es geschafft ! Bin hier habe mein Leben meine Kinder mein Mann mein Haus, ich habe es geschafft und bin gespannt was das Leben noch alles für mich geplant hat .
Danke das du meine Geschichte gelesen hast ❤️ hoffe dir geht es gut Falls du gerade in einer schwierigen Situation bist , sei nicht zu ängstlich oder beschämt dir Hilfe zu holen und denk daran du bist nicht allein ❤️
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