Februar
von FionaMacAllister · 18. Juni 2026 · Biografie & Memoir
Fiona beschreibt den Februar auf dem Hof — keine Autos, kein Besuch. Und warum sie das nicht stört. Endet mit einem Satz über ihre Tochter und das was zwischen den Worten liegt.
Februar ist hier der Monat in dem niemand kommt. Nicht wegen des Wetters — obwohl das Wetter nicht hilft — sondern weil es keinen Grund gibt zu kommen. Die Märkte sind vorbei, die Ablammung hat noch nicht begonnen, und die Touristen die im Sommer durchfahren sitzen irgendwo im Warmen. Die Straße am Hof vorbei kann drei Wochen kein Auto sehen, das weiß ich.
Es stört mich nicht. Das ist die ehrliche Antwort, und ich weiß dass es klingt wie etwas das man sagt wenn man sich selbst überzeugen will, aber ich lebe hier seit zweiunddreißig Jahren und hatte zweiunddreißig Februare und habe nie einmal gedacht ich wäre lieber woanders. Das Licht um vier Uhr nachmittags im Februar hat eine besondere Qualität die ich nicht beschreiben kann außer zu sagen dass es den Hügel aussehen lässt als würde er nachdenken.
Meine Tochter Sarah ruft jeden Sonntag aus Edinburgh an und fragt immer ob es mir gut geht, und meint damit ob ich einsam bin, und ich sage immer ja, und meine damit ja es geht mir gut. Wir reden über verschiedene Dinge und wir wissen das beide.
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